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Loredana Nemes, Max und Corrine, aus der Serie: Blütezeit, 2012 © Loredana Nemes

21-06-18

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG IN DER BERLINISCHEN GALERIE

Der Berlin Art Week-Partner Berlinische Galerie eröffnet heute die erste große Einzelausstellung zu Loredana Nemes — Fotokünstlerin und Autodidaktin ihres Faches. Nemes wurde 1972 geboren und studierte zunächst Mathematik und Germanistik. Nach ihrem Umzug von Aachen nach Berlin 2001 entschied sie sich für einen radikalen Neuanfang: eine Laufbahn als freie Fotografin. Mittlerweile sind ihre Werke Teil bedeutender Sammlungen wie etwa des Folkwang Museums in Essen oder des Deutschen Historischen Museums in Berlin.

Die Ausstellung in der Berlinischen Galerie zeigt sechs Fotozyklen aus Nemes‘ letzten zehn Schaffensjahren, von denen drei gerade erst abgeschlossen wurden und damit zum ersten Mal überhaupt zu sehen sind. Die Ausstellung umfasst etwa 120 fotografische Werke — im Zentrum stehen Menschenportraits, die Poesie und der Surrealismus des Alltags. In ihrer Arbeit fokussiert Loredana Nemes soziale und heute politisch hochrelevante Themen wie Identität und Persönlichkeit. Ihre Werke werden bis zur diesjährigen Berlin Art Week und in den Oktober hinein präsentiert — zur Berlin Art Week selbst, eröffnet die Berlinische Galerie zudem die erste institutionelle Einzelausstellung mit Werken des Künstlers Julian Charrière in Berlin.

„Loredana Nemes. Gier Angst Liebe. Fotografien 2008—2018“ ist zu sehen vom 22 JUN—15 OKT 2018. Eröffnung 21 JUN 2018, 19 Uhr 

Ausführliche Informationen zur Ausstellung sind hier zu finden.