Kalender

  • Mi 26.09, 12:00h
  • Do 27.09, 12:00h
  • Fr 28.09, 12:00h
  • Sa 29.09, 12:00h
  • So 30.09, 12:00h

Candice Breitz TLDR, 2017 Still, hier zu sehen: Connie 13-Channel Installation Commissioned by the B3 Biennial of the Moving Image, Frankfurt Courtesy: KOW (Berlin), Foto / Photo: Sydelle Willow Smith

Ausstellung, Private Sammlung
Museum Frieder Burda | Salon Berlin

Ausstellung 21 SEP 2018—5 JAN 2019
Sonderöffnungszeiten zur Berlin Art Week:
26 SEP, 12—22 Uhr, 27—30 SEP, 12—20 Uhr

CANDICE BREITZ: SEX WORK. im Dialog mit Werken von William N. Copley aus der Sammlung Frieder Burda

Im Kontext der #MeToo-Debatte spannt die aktuelle Ausstellung im Salon Berlin einen diskursiven Bogen von William N. Copley (1919-1996), einem Vorläufer der Pop Art, bis zu der südafrikanischen Videokünstlerin Candice Breitz (* 1972). Beide Positionen wenden sich gegen die Diskriminierung von Sexarbeit – jedoch aus völlig unterschiedlichen Perspektiven.

Copley war von Frauen, besonders von Prostituierten, bis zur Obsession fasziniert, die er als Musen in erotischen, gesichtslosen und zugleich karikaturhaften Akten festhielt. Seine unkonventionellen Bilder stehen dabei allerdings in der klassischen, vom männlichen Blick dominierten Malereitradition. 

In Candice Breitz’ Videoinstallationen TDLR (2017) und Sweat (2018) haben die Sex-Worker hingegen eine Stimme. In einer Performance mit Plakaten, auf denen Slogans wie NOT YOUR OBJECT stehen, lässt sie die Sex-Worker die Situation aus ihrer Sicht darstellen und deutet zugleich die Utopie einer weniger patriarchalischen und gewalttätigen Zukunft an.

Termine