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Courtesy Kienzle Art Foundation 

Ausstellung, Private Sammlung
Kienzle Art Foundation

13 SEP 2017—13 JAN 2018
Eröffnung 16 SEP, 19—21 Uhr

GARY STEPHAN

In der Kienzle Art Foundation werden vom 13. September 2017 bis zum 13. Januar 2018 Arbeiten des US-Künstlers Gary Stephan (*1942 NY-Brooklyn) aus seiner Schaffensphase von den 1970er Jahren bis Heute zu präsentieren. Bis heute haben die konstruierten Bildräume von Gary Stephan eine immense Spannung.

Die Kunstkritikerin Roberta Smith sagte 1973, nachdem er wiederholt an der Whitney Biennale teilgenommen hatte: „Gary Stephans Arbeit zählt zu den am stärksten beachteten Entwicklungen der frühen 70er Jahre.“ Heute, 50 Jahre später, lässt sich sagen, dass dieses Statement immer noch Gültigkeit hat und gerade im Vergleich mit malerei-hinterfragenden jungen Künstlern eine zu beachtende Wiederentdeckung darstellt. Im Kunstmarkkontext würde man sagen, dass Gary Stephan ein „hidden treasure“ ist. In den 1980er Jahren wurde Gary Stephans Werk als neo-konzeptuell bezeichnet, auch das ist eine malende Haltung mit Aktualitäts-Charakter.

Zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen machten Gary Stephan international bekannt. Sein Name wurde in einem Atemzug mit Künstlern der New Yorker Szene wie Julian Schnabel, David Salle, Ross Bleckner, Peter Halley, Jonathan Lasker, Robert Longo, Olivier Mosset und Philip Taaffe genannt, die meisten vertreten durch die Gallery Mary Boone der 1980er Jahre.

Die Ausstellung startet treffend mit dem Übergang der späten 1970er in die 1980er Jahre in New York und eröffnet einen Argumentationsraum im zeitgenössischen Bilddiskurs. 

Zur Ausstellung GARY STEPHAN erscheint ein Katalog (deutsch/englisch) mit einem Essay von Klaus Merkel. 
 

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