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Photo: Jean Vong Courtesy the artist and Casey Kaplan, New York.

Ausstellung, Eröffnung
Schinkel Pavillon

17 SEP—12 NOV 2017
Eröffnung 16 SEP, 19 Uhr 

Geoffrey Farmer - The Care With Which The Rain Is Wrong

Mit den Medien Fotografie, Video, Skulptur, Zeichnung und Installation geht Geoffrey Farmer der Frage nach, wie Wahrnehmung durch den jeweils spezifischen Bereich, den wir sehen, bestimmt ist, und wie alles Bildhafte zur Requisite und zum Akteur des Erinnerns wird. Farmer blendet in seinen szenisch-narrativen Installationen, Objekten und Bild-Konglomeraten oft Fiktion und (temporäre) Realität, sowie divergierende Raum- Zeit und Größenmomente ineinander. Er greift dabei u.a. auf die Film- und Entertainment-Industrie der Westküsten-Städte wie Vancouver und Los Angeles zurück und überführt das Cineastische in einem Animismus der Bilder und Gegenstände. Durch Licht, Sound, Transformation und Reproduktion phantastisch-realer Interieurs werden in seinen kinetischen Installationen und choreographischen Kollektionen Bildzusammenhänge erzeugt. Oft arbeitet Farmer mit dem Prinzip der Collage, wenn er auf klassische Bildarchive zurückgreift, Bilder ausschneidet und zu großen Installationen zusammenfügt. Der Schinkel Pavillon zeigt im Rahmen der Artweek zwei Werke des Künstlers. Eine raumgreifende Installation von reproduktionsfotografischen Abbildungen von Malerei, Skulpturen und Plastiken aus unterschiedlichen Epochen, Kontexten und Materialien, die zu einem collagierten Kabinett zusammengefügt werden. Für das zweite Werk „Look in my face; my name is Might-have-been; I am also called No-more, Too-late, Farewell“, eine digitale Diashow, trägt Geoffrey Farmer eine Vielzahl Fotografien zusammen. Mit Sounds kombiniert, zeigt diese Arbeit eine umfassende Darstellung der unterschiedlichsten Facetten des menschlichen Lebens, wie es von Fotografen in den letzten 150 Jahren dokumentiert worden ist.

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