Kalender

  • Mi 13.09
  • Do 14.09, 19:00h
  • Fr 15.09, 13:00h
  • Sa 16.09, 13:00h
  • So 17.09, 13:00h

© Christin Bolte

Performance, Eröffnung, Projektraum
Acud macht Neu

15—17 SEP 2017
Eröffnung 14 SEP, 19 Uhr

One stone drops into two ponds - They were on the verge of a kind of change

Eröffnung: Donnerstag 19.00 Uhr
Geöffnet: Freitag bis Sonntag 13.00 bis 23.00 Uhr, Performances durchlaufend
Informationen und Termine: onestonedrops.tumblr.com
Closing: Sonntag 18.00 Uhr mit The Hum

Raumgeleitete Anwesenheiten laufen gegeneinander, überlagern sich und variieren. Skulpturale Elemente, Bilder, Sound und Körper bilden Syndikate in instabilen Konstellationen. Texte und Textilien zirkulieren, rauschend. Ebenen verschieben sich. I feel you, denken sie sich und meinen den Boden. Licht fällt verunsichert auf dieses Terrain. In einer fragilen Gemeinschaftlichkeit erforschen Künstlerinnen das Acud Studio als das offene Feld eines stets Unfertigen. In kontinuierlich neu formierenden Situationen verschränken sich die Formate Installation, Performance und Lecture und befragen ihre eigene Kontur. Körperbezogene Erscheinungsformen stören Grenzlinien, testen Überschreitungspotentiale und beleuchten den gegenwärtigen Status menschlicher Wahrnehmungsgrenzen. Ihr Zusammenhalt ist das Zutrauen in die Gewissheit des Instabilen. Gemeinsam für sich, geht es um nichts weniger als die Wirklichkeit – oder die Unmöglichkeit dieser. Not one but many. 

Mit Amanda Elena Conrad, Beate Kaulitz, Romina Sylvia Achatz, Ramona Cidej, Anna Gien, Cristina Nyffeler, The Hum

Amanda Elena Conrad ist Bildende Künstlerin. Die urbane Raum und seine Bewohner sind Mittelpunkt ihrer Arbeit. Gegenwärtig sammelt sie Spuren und Vorkommnisse des Instabilen. Sie verschmilzt subtile und intime Porträts mit materiellen Überbleibseln alltäglicher Handlungen. Ihr Werk manifestiert sich als Konstellationen von skulpturalen Elementen, Video und Sound.

Beate Kaulitz ist Tänzerin, Handwerkerin und spirituelle Rationalistin. Der Körper als Ort der Hyperrelationalität, Transformation und Austragungsstelle aller Handlungen leitet ihr Interesse an der Erweiterung menschlicher Identität durch die Auseinandersetzung mit anderen, nicht-menschlichen Körpern. Sie ist Mitglied des Forschungs- und Performancekollektivs Under Construction in Salzburg und Initiatorin von Blue Fields of Red.

Romina Sylvia Achatz ist Autorin und Performerin. Ihr Hauptinteresse gilt der Politik des Körpers. Sie ist vor kurzem aus Tokio zurückgekehrt, wo sie über The thought of the Outside in the dance of Ko Murobushi forschte. Vor Ort wird sie Lectures halten und mit dem Publikum das Konzept von The Outside diskutieren.

Ramona Cidej denkt in Gebieten der politischen Philosophie, Sprachphilosophie und Ästhetik und ist Verfasserin von lyrischen Textfragmenten. Aktuell arbeitet sie zu Sprechakttheorien, Materialisierungsprozessen und Widerständigkeit/en von Körpern. Vor Ort wird sie sich mit dem ‚Un‘-gesättigten und den Intervallen des Da/Zwischen beschäftigen. How to feed the space, how will the space be fed?

Die Autorin Anna Gien und die Bühnenbildnerin Cristina Nyffeler haben den Entstehungsprozess mit begleitet. Christin Bolte verantwortet die konzeptuelle Rahmung. Mit herzlichen Dank an Mieke Bohl vom Acud-Studio.

 

Termine