Berlin Art Week

Courtesy Kienzle Art Foundation und Sammlung Harry Joelson /Winterthur
Courtesy Kienzle Art Foundation und Sammlung Harry Joelson /Winterthur
Courtesy Kienzle Art Foundation und Sammlung Harry Joelson /Winterthur
Courtesy Kienzle Art Foundation und Sammlung Harry Joelson /Winterthur

GARY STEPHAN

13 SEP 16 SEP 2017

Eröffnung 16 SEP, 1921 Uhr

Private Sammlung

 

 

In der Kienzle Art Foundation werden vom 22. August 2017 bis zum 13. Januar 2018 Arbeiten des US-Künstlers Gary Stephan (*1942 NY-Brooklyn) aus seiner Schaffensphase von den 1970er Jahren bis Heute zu präsentieren. 

 

Bis heute haben die konstruierten Bildräume von Gary Stephan eine immense Spannung. 

Die Kunstkritikerin Roberta Smith sagte 1973, nachdem er wiederholt an der Whitney Biennale teilgenommen hatte: „Gary Stephans Arbeit zählt zu den am stärksten beachteten Entwicklungen der frühen 70er Jahre.“ Heute, 50 Jahre später, lässt sich sagen, dass dieses Statement immer noch Gültigkeit hat und gerade im Vergleich mit malerei-hinterfragenden jungen Künstlern eine zu beachtende Wiederentdeckung darstellt. Im Kunstmarkkontext würde man sagen, dass Gary Stephan ein „hidden treasure“ ist. In den 1980er Jahren wurde Gary Stephans Werk als neo-konzeptuell bezeichnet, auch das ist eine malende Haltung mit Aktualitäts-Charakter.

 

Unzählige Gruppen- und Einzelausstellungen machten Gary Stephan bis in die 1990er Jahre international bekannt. Sein Name wurde in einem Atemzug mit Julian Schnabel, David Salle, Ross Bleckner, Peter Halley, Jonathan Lasker, Robert Longo, Olivier Mosset oder Philip Taaffe und natürlich seiner damaligen Galeristin Mary Boone verhandelt. Bevor es jedoch dazu kam, musste er in den 1970er Jahren seine bis dahin angewandte Arbeitshaltung verlassen. Klaus Merkel sagt im Katalog zur Ausstellung:  „(...) er musste die minimalistischen Operationen – die Verschmelzung von Farbe, Material und Wand zum Objekt – beenden (...).“  

 

Sein damaliger Neuanfang drückte sich in Malerei mit pastosem Duktus aus. Klaus Merkel meint: „(Die Arbeiten) markieren seinen Übergang der späten 1970er in die 1980er Jahre und bilden das Fundament der Ausstellung GARY STEPAHN und eröffnen den Argumentationsraum“ 

Zur Ausstellung GARY STEPAHN erscheint ein Katalog (de/en) mit einem Essay von Klaus Merkel.

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KIENZLE ART FOUNDATION

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