Berlin Art Week

Halil Altındere, 2016, Foto: Buse Eser
Halil Altındere, 2016, Foto: Buse Eser

Halil Altındere
Space Refugee

15. SEP – 06. NOV 2016

Ausstellung

Halil Altındere entwickelte für den Neuen Berliner Kunstverein das Space Refugee-Projekt, das angesichts europäischer Überfremdungsängste mit ironischer Distanz den Weltraum als Zufluchtsort für Geflüchtete vorschlägt. Einer der zentralen Bestandteile der Ausstellung ist ein Film über den ehemaligen syrischen Kosmonauten Muhammad Ahmed Faris, der 1987 mit dem sowjetischen Raumschiff Sojus TM-3 für einen
7-tägigen Aufenthalt zur Raumstation Mir flog. Heute lebt der ehemalige Held der Sowjetunion und Anhänger der demokratischen Oppositionsbewegung gegen Assad als Geflüchteter in Istanbul. Altındere kritisiert in seinen Arbeiten den militärischen Apparat und die Regierungspolitik sowie die patriarchalischen und nationalistischen Strukturen innerhalb der Türkei. Migration, Identität, Geschlecht, aber auch Fragen nach dem Einfluss westlicher zeitgenössischer Kunstströmungen auf die aktuelle Kunstszene der Türkei prägen sein Werk.

Ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation  mit HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von „Die Ästhetik des Widerstands—Peter Weiss 100", ein Festival des HAU Hebbel am Ufer, Berlin.

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Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)

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