Berlin Art Week

Edgar Arceneaux, “Until, Until, Until…,” 2015 30 minute video, muslin curtain, scrim, coat stand, vanity table with monitor, chair, jacket, hat, hand-printed book, green presence, blue presence, edited footage of Ben Vereen's speech at Reagan inaugu
Edgar Arceneaux, “Until, Until, Until…,” 2015 30 minute video, muslin curtain, scrim, coat stand, vanity table with monitor, chair, jacket, hat, hand-printed book, green presence, blue presence, edited footage of Ben Vereen's speech at Reagan inauguration Co-commissioned by the MIT List Visual Arts Center and Performa; Courtesy of the artist and Susanne Vielmetter Los Angeles Projects Photo credit: Peter Harris

la > x exhibition, stephen prina / christopher williams

15 SEP 2 DEZ

Eröffnung 12 SEP, 1921 Uhr

Private Sammlung

Anlässlich der 50-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Los Angeles führen der Filmkurator Dr. Marc Glöde und der Sammler Axel Haubrok ein Filmfestival durch, das sich auf Künstlerfilme aus Los Angeles fokussiert. Damit knüpfen die Initiatoren an den Erfolg des Filmfestivals vom letzten Jahr an, als „artist films at kino international“ anlässlich der Eröffnung der Berlin Art Week 2016 gezeigt wurde. Das Hauptprogramm des Festivals wird am Mittwoch 13.9.2017 im Kino Arsenal am Potsdamer Platz stattfinden. Es widmet sich ausschließlich Künstlerfilmen aus und über Los Angeles. Parallel dazu wird eine Ausstellung mit Werken von Stephen Prina und Christopher Williams zu sehen sein, zwei Künstler, die beide aus Los Angeles stammen und die sich u. a. mit dem Medium Film strukturell auseinandersetzen. 

Berlin und Los Angeles blicken - bei aller Unterschiedlichkeit - auf eine langjährige Filmtradition zurück. Beiden Städten gemein ist eine lebendige Experimentalfilmszene. Während in Los Angeles Aspekte wie Licht, Landschaft, Hollywood oder Performance eine gewichtige Rolle spielen, sind es in Berlin Fragen des Politischen, von städtischer Entwicklung, Migration und Institutionskritik. Vor diesem Hintergrund ist ein vergleichender Blick aus Berlin auf die Film- und Videokunst in Los Angeles auf mehreren Ebenen aufschlussreich. Die Organisatoren ermöglichen auch in diesem Jahr einen kostenfreien Eintritt zu den Filmvorführungen. So soll einem breiten Publikum Zugang zu Kunstfilmen gewährt werden, die sonst nur in Galerien oder Messekojen gezeigt werden – und dies auf großer Kinoleinwand, in technisch herausragender Durchführung und oft erstmalig im genuinen Format. la>x bietet damit die Gelegenheit, herausragende und seltene filmische Beiträge zu sehen und sich im Rahmen des Festivals an einer gelebten Städtepartnerschaft zu beteiligen.

Künstler: u.a. Edgar Arceneaux, John Baldessari, Morgan Fisher, Alex Hubbard, Ryan Trecartin, Kerry Tribe

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Sammlung Haubrok

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