Lindenstraße 9—14
10969 Berlin

www.jmberlin.de

täglich 10—20 Uhr

ANFAHRT
U-Bahn U1, U3, U6, Bahnhof Hallesches Tor
Bus 248, N42, Jüdisches Museum

Foto: Jule Roehr

Jüdisches Museum Berlin

Zur Berlin Art Week erweitert der Künstler Mischa Kuball seine Installation res·o·nant  ausgehend vom Jüdischen Museum Berlin in den Stadtraum. Mit seiner Licht- und Klanginstallation bespielt er zwei der ikonischen Voids des Museumsgebäudes von Architekt Daniel Libeskind. Die Leerräume symbolisieren die physische Leere, die durch die Vernichtung jüdischen Lebens entstanden ist. Mit res·o·nant LIVE überträgt Kuball die spitzen Winkel und asymmetrischen Kanten der Voids in eine Bodeninstallation. Mit Licht und Sound ausgestattet schafft die Intervention einen temporären Erfahrungsraum, der Beziehungen zwischen dem Inneren des Museums und dem urbanen Raum herstellt.

Als Ort der Intervention hat Mischa Kuball den Beginn der Oranienstraße in Kreuzberg ausgewählt. Damit nimmt er den Verweis auf das Gedicht "Oranienstraße I" von Paul Celan in Libeskinds Entwurf des Museumsgebäudes auf, in das mit seinen emblematischen Achsen und Voids zahlreiche Bezüge zu Orten jüdischen Lebens eingeschrieben sind. Mit seiner Konzeption spannt Kuball einen weiten Resonanzraum zwischen den Leerstellen als Erinnerungsorten und der Berliner Gegenwart.

Mit freundlicher Unterstützung der innogy Stiftung.

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