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Candice Breitz, TLDR, 2017, 13-Channel Installation. Courtesy: Goodman Gallery, Kaufmann Repetto, KOW

13-08-19

N.B.K. FEIERT 50. GEBURTSTAG!

Kulturelle Teilhabe und bildende Kunst! Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt seit 50 Jahren, wie diese beiden Konzepte zusammengehen. Neben der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK), feiert mit dem n.b.k. der zweite große Berliner Kunstverein dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen.

1969 gegründet, repräsentiert der Kunstverein die Ansprüche der 68er Bewegung an Kulturinstitutionen. Kunst für alle zugänglich zu machen, ist ein Gründungsziel des n.b.k., für dessen Umsetzung sich der Verein bis heute engagiert. Über Ausstellungen, Publikationen und Vermittlungsangebote präsentiert der Kunstverein zeitgenössische Kunst einem breiten Publikum. Und mit einem Rahmenprogramm aus vielfältigen Veranstaltungen, das sich auch an ein jüngeres Publikum richtet, gelingt es, beständig neue Mitglieder zu gewinnen.

Eine Besonderheit in der Arbeit des Kunstvereins stellt die umfangreiche und bereits 1970 gegründete Artothek dar. Jeder*jede Berliner*in kann hier Kunst leihen und sich unabhängig vom Budget im eigenen Zuhause mit Originalkunstwerken umgeben. Mit der stetigen Erweiterung der Sammlung durch Neuankäufe fördert der n.b.k. zugleich Künstler*innen, viele von ihnen aus Berlin. Auch in den Ausstellungs-und Publikationsprojekten liegt der Fokus des n.b.k. auf den Arbeiten zeitgenössischer Berliner Künstler*innen.

Außerdem besitzt der Kunstverein eine der ältesten und größten Sammlungen von Videokunst in Deutschland. Das sogenannte Video-Forum umfasst über 17.000 Arbeiten internationaler Videokunst. In Koproduktionen mit Künstler*innen wie Rebecca Horn, Bjørn Melhus und Hito Steyerl entstehen mit Unterstützung des n.b.k. auch immer wieder neue Videoarbeiten. Zur Berlin Art Week 2019 wird das Ergebnis der jüngsten Kooperation präsentiert. Candice Breitz wird in der Ausstellung ›Labour‹ die  Premiere ihres neuesten Werkes feiern.

Zur Berlin Art Week eröffnet der n.b.k. zudem die Ausstellung ›1989—2019: Politik des Raums im Neuen Berlin‹, die ausgehend vom Fall der Berliner Mauer der jüngsten architektonischen und urbanen Geschichte Berlins nachgeht: Wie ist Berlin zu dem geworden, was es heute ist? Einer Antwort auf diese Fragen nähert sich die Ausstellung über drei Unterkapitel: dem Mythos der Geschichte, dem Mythos des Marktes und dem Mythos der Kreativität. Dabei richtet die Ausstellung auch den Blick in Richtung Zukunft und stellt einmal mehr die Frage, wie aus dem Vergangenen und Gegenwärtigen heraus Ansätze für eine gerechte urbane Zukunft entwickelt werden können.

 

CANDICE BREITZ. LABOUR
N.B.K. SHOWROOM
Ausstellung 12 SEP—25 OKT 2019
Eröffnungen 11 SEP 2019, 18 Uhr

1989—2019: POLITIK DES RAUMS IM NEUEN BERLIN
Ausstellung 12 SEP—13 OKT 2019
Eröffnungen 11 SEP 2019, 18 Uhr

NEUER BERLINER KUNSTVEREIN (N.B.K.)
Chausseestraße 128/129
10115 Berlin
Di—So 12—18 Uhr, Do 12—20 Uhr