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Christina Ramberg, Willful Excess, 1977 © the Estate of Christina Ramberg, Courtesy Sammlung / Collection of Karin Tappendorf

Eröffnung
KW INSTITUTE FOR CONTEMPORARY ART

Ausstellung 14 SEP 2019—5 JAN 2020
Eröffnung 13 SEP 2019, 19 Uhr

Eröffnung The Making of Husbands: Christina Ramberg in Dialogue

Alexandra Bircken, Sara Deraedt, Gaylen Gerber, Frieda Toranzo Jaeger, Konrad Klapheck, Ghislaine Leung, Hans Christian Lotz, Senga Nengudi, Ana Pellicer, Christina Ramberg, Richard Rezac, Diane Simpson, Terre Thaemlitz, Kathleen White

»Eine unförmige Gestalt in eine saubere, glatte Linie einfassen, bändigen, umformen, verletzen, zusammenpressen, einschnüren, verwandeln« , so hat die amerikanische Künstlerin Christina Ramberg (1946–1995) einst ihre Zeichnungen von Korsetts in ihrem Skizzenbuch beschrieben. Ramberg war eine der faszinierendsten Maler*innen, die aus einer Generation der Chicago Imagists hervorgegangen war und einen bemerkenswerten Komplex an bizarren, formal eleganten, erotisch düsteren Gemälden hinterließ. Unter dem Einfluss des Surrealismus verströmen ihre scharf abgegrenzten und in eigentümlichen Variationen von in Korsetts, Bandagen und Stoffen eingeschnürten verstümmelten Torsi eine verunsichernde Ruhe, belastet von einem widersprüchlichen Verlangen. Rambergs Auffassung vom Körper als Ort, der tiefgreifend mit seiner Umgebung verflochten und von Korsetts, Frisuren und Verhaltenskonventionen geformt ist, ist zentral für die These dieser Ausstellung, die, basierend auf Rambergs Herangehensweise, eine Analyse des Verhaltens durch die Strukturen, die unsere Existenz von außen und innen organisieren, heraufbeschwört. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Auswahl von Rambergs Arbeiten, die um Positionen weiterer Künstler*innen ergänzt werden und Rambergs Ansatz aufgreifen und weiterführen, um das Verständnis für umgebende Elemente zu schärfen, die sich nachweislich auf Performance, Verhalten und Körpersprache auswirken. (Kuratorin: Anna Gritz)

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