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Harald Hauswald, Radebeul 1984. © Harald Hauswald; Ostkreuz; Bundesstiftung Aufarbeitung
Harald Hauswald, Eythra, bei Leipzig, 1986. © Harald Hauswald; Ostkreuz; Bundesstiftung Aufarbeitung
Harald Hauswald, Alexanderplatz, Mitte, Berlin, 1984. © Harald Hauswald; Ostkreuz; Bundesstiftung Aufarbeitung

Ausstellung
C/O BERLIN

Harald Hauswald. Voll Das Leben! Retrospektive

12 SEP 2020—23 JAN 2021
täglich 11—20 Uhr

Laute und schrille Punks, Hippies und küssende Pärchen in einem Meer voller Trabbis, kämpferische Fahnen und Demonstrant*innen auf dem Alexanderplatz und Schattengeschöpfe—Harald Hauswalds unverfälschten wie einfühlsamen Bilder sind Zeugnisse des sozialistischen Alltags in der DDR, der Entwicklung des Ostberliner Stadtraums und des Wirkens von oppositionellen Gruppen und verschiedenen Jugendkulturen. Selbst Teil dieser Szenen, hat Harald Hauswald die Kontraste zwischen dem Leben in zerschlissenen Städten und der inneren Leere in der angestrengten Selbstdarstellung des SED-Staates aufgezeigt. Seine Fotografien in Schwarz-Weiß sind ein Wechselspiel zwischen faszinierter, humorvoller Annäherung sowie kühler Distanz und satirischer Schärfe. Die Retrospektive präsentiert ca. 250 seit Ende der 1970er bis Mitte der 1990er Jahre entstandene Arbeiten aus dem umfangreichen Werk von Harald Hauswald im Dialog mit Inhalten und Teilen seiner über zwölf Jahre geführte Stasi-Akte.

Die Ausstellung wurde von Felix Hoffmann (C/O Berlin) in Zusammenarbeit mit Ute Mahler und Laura Benz (Ostkreuz) kuratiert. Sie wird begleitet von einer Publikation im Steidl Verlag. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds sowie mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
 



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