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Annie Francé-Harrar und Dr. Soto neben einem Haufen Edaphonhumus, Mexiko, Oktober 1953 © Oberösterreichisches Landesmuseum, Linz

Ausstellung,
NEUE GESELLSCHAFT FÜR BILDENDE KUNST (nGbK)

Ausstellung 17 AUG—27 OKT 2019

Licht Luft Scheiße. Perspektiven auf Ökologie und Moderne

›Licht Luft Scheiße. Perspektiven auf Ökologie und Moderne‹ stellt eine ganze Reihe verschiedener Denkmodelle und Praktiken aus dem letzten Jahrhundert vor, die sich in unseren heutigen Vorstellungen von Nachhaltigkeit wiederfinden. Sie bilden die Referenz- und Ausgangspunkte, um die Idee eines anderen, alternativen Lebens in der globalisierten Welt neu zu betrachten und zu aktualisieren. Angesichts der fortgesetzten Zerstörung des Planeten muss unser Verhältnis zur Biosphäre und zum Nicht-Humanen grundsätzlich überdacht werden.

In der nGbK wird eine Sammlung von Archivmaterialien, historischen Quellen und Artefakten zu sehen sein, die vorwiegend aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen und auf gedankliche wie praktische Vorläufer heutiger Modelle zur Lösung der ökologischen Frage  verweisen. Thematische Kristallisationspunkte sind u.a. das von Leberecht Migge und Elisabeth Elsaesser im Jahr 1933 begonnene Selbstversorger-Experiment auf der ›Sonneninsel‹ im Seddinsee bei Berlin sowie die Erforschung und Illustration von Bodenorganismen durch Raoul Francé und Annie Francé-Harrar.

Mit: Marte Aas, Tal Alon Mozes, bankleer, Oliver Botar, Thomas Elsaesser, David Haney, Martina Hanusová, Michael Klein & Sasha Pirker, Aglaia Konrad, Joachim Krausse, Wolfram Kunick, Merete Mattern, Joaquín Medina Warmburg, Alessandra Ponte, Daniel Spruth, Tal Sterngast, Gitte Villesen, Yvonne Volkart u.a.

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