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Otobong Nkanga, Solid Maneuvers, 2015, verschiedene Metalle, Forex, Acryl, Teer, Salz, Make-up, Vermiculit, roter Sand, Schwermineralsand, expandiertes Vermiculit, variable Abmessungen © Otobong Nkanga, Foto: Helena Schlichting
Otobong Nkanga, Taste of a Stone, Ausstellungsansicht, 2020, Gropius Bau. © Otobong Nkanga, Foto: Luca Giradini

Ausstellung
GROPIUS BAU

Otobong Nkanga. There’s No Such Thing as Solid Ground

10 JUL—13 DEC 2020
Sa—Mi 10—19 Uhr, Do—Fr 10—21 Uhr

Otobong Nkangas Interesse gilt der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Land, die sie in ihren Arbeiten im Spannungsfeld von ausbeuterischen Extraktionsverfahren und Strukturen von Reparatur und Fürsorge untersucht. Nach ihrem einjährigen Aufenthalt als In House: Artist in Residence 2019 im Gropius Bau bietet die Einzelausstellung einen Einblick in zentrale Fragestellungen ihres Schaffens. Für Otobong Nkanga lassen sich der menschliche Körper und die Erde, auf der er sich bewegt, nicht losgelöst voneinander betrachten; auf Basis umfassender Recherchen und durch die Verschränkung verschiedener Medien wie Zeichnung, Installation und Performance zeichnet Nkanga die Bewegung von Mineralien, Gütern und Menschen nach, um ökonomische und ökologische Prozesse umfassend zu ergründen. In ihren Arbeiten erforscht sie zudem die variierenden Bedeutungen, die natürlichen Ressourcen in unterschiedlichen Kulturen zugeschrieben werden, sowie das gewaltsame Verhältnis, auf dem deren Abbau und Weiterverarbeitung fußen – und stellt so tradierte Denkweisen infrage.
 



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