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© Aram Bartholl

Diskussion und Vortrag
PANKE.GALLERY

14 SEP, 4—7pm

 

Panel Diskussion Strike Now!! Aram Bartholl

Dieses Panel vereint drei verschiedene Perspektiven auf die Auswirkungen der so genannten ›Gig Economy‹ auf Arbeitsbedingungen rund um die Welt. Die Expertise der TeilnehmerInnen reicht von der künstlerischen Analyse, über die angewandte politische Forschung, bis hin zur gewerkschaftlichen Arbeit an der Basis.

Teilnehmer*innen: Joanna Bronowicka, Sebastian Schmieg, Akseli Aittomäki moderiert von Aram Bartholl

Joanna Bronowicka lebt als Soziologin und Community Organizerin in Berlin. An der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) erforscht sie die Auswirkungen von Technologie auf die Gesellschaft. Bis vor kurzem war sie Direktorin des dortigen Zentrums für Internet und Menschenrechte. Joanna kämpft seit über einem Jahrzehnt für die Rechte von Frauen, ArbeiterInnnen und MigrantInnen. Sie ist Mitglied der polnischen Linkspartei Razem, die eine aktive Niederlassung in Berlin unterhält.

Sebastian Schmiegs Kunst beschäftigt sich mit der algorithmischen Zirkulation von Bildern, Texten und Körpern in Kontexten, in denen die Grenzen zwischen Mensch und Software, Individuum und Crowd oder Arbeit und Freizeit verwischen. Im Mittelpunkt seiner künstlerischen Praxis stehen spielerische Interventionen in vorgefundene Systeme, die die versteckten—oft absurden—Aspekte hinter den glänzenden Interfaces unserer vernetzten Gesellschaft untersuchen. Sebastians Arbeiten umfassen ein großes Spektrum von Medien, wie Video, Website, Installation, Künstlerbuch, Software und Lecture Performance.

Akseli Aittomäki ist Tanzkünstler und experimenteller Theatermacher. Seine Arbeiten umfassen verschiedene Produktionen, Forschung und Aktivismus. Seine künstlerische Praxis reicht vom experimentellen Theater über den zeitgenössischen Tanz bis hin zu philosophisch motivierten Performancearbeiten. Kritiker bezeichnen seine choreografischen Produktionen als ›essayistisch‹. Wirtschaftliche Fragen und politischer Protest spielen in seiner Forschung eine wichtige Rolle. Aittomäki war über zwei Jahre lang Fahrer für Deliveroo. Er engagierte sich in Kampagnen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Fahrer, sowie Proteste, Streiks und Zusammenarbeit mit den Medien oder Hilfe für Arbeiter nach Arbeitsunfällen. Der Rückzug von Deliveroo aus Deutschland ist der Moment für ihn, seine Perspektive zu teilen.

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