Kalender

  • Mi 11.09 , 12:00h
  • Do 12.09 , 12:00h
  • Fr 13.09 , 12:00h
  • Sa 14.09 , 12:00h
  • So 15.09 , 12:00h

© Ulrike Ottinger vor ihrem Werk "Allen Ginsberg", Paris, 1965, Foto: privat
Ulrike Ottinger: Allen Ginsberg. 1966, Puzzle, Acryl auf Pressspan, 85 × 115 cm, Foto: Francis von Stechow

Ausstellung,
HAUS DER KULTUREN DER WELT

Ausstellung 23 AUG—13 OKT 2019

Paris Calligrammes. Eine Erinnerungslandschaft von Ulrike Ottinger

Die Filmemacherin, Fotografin und Weltensammlerin Ulrike Ottinger verknüpft in ›Paris Calligrammes‹ historisches Archivmaterial mit eigenen künstlerischen und filmischen Arbeiten zu einem Soziogramm der Zeit ihres Coming of Age als Künstlerin. Das Paris der 1960er Jahre war nicht nur Anziehungspunkt für Kunstschaffende aus aller Welt, sondern wurde auch von dekolonialen Bewegungen und politischen Umbrüchen erfasst—von der Aufbruchsphase nach dem Zweiten Weltkrieg über den Algerienkrieg bis hin zu den Protesten der Studierenden von 1968. Ihre Erinnerungen an die Bohème treffen auf Bilder einer multiethnischen Gesellschaft, in der Kulturen ehemaliger Kolonien und Europas aufeinandertreffen. Von Treffpunkten deutscher Intellektueller im Exil, bis zur Cinémathèque Française, die Ottingers Liebe zum Kino entzündeten, entsteht die Kartografie einer Stadt und ihrer Utopien. In Ulrike Ottingers collagierter Erinnerungslandschaft leben diese fort.

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