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Ulrich Wüst, aus der Serie ›Hellersdorf‹, Cecilienstraße, Richtung Marzahn, Berlin 1998.
Ulrich Wüst, aus der Serie ›Hellersdorf‹, Cecilienstraße, Richtung Marzahn, Berlin 1998.
Ulrich Wüst, aus der Serie ›Hellersdorf‹, Feldberger Ring, Berlin 1998.

Ausstellung
NEUE GESELLSCHAFT FÜR BILDENDE KUNST (nGbK)

Revision: Peripherie als Ort Das Hellersdorf-Projekt. Fotoserien von Helga Paris und Ulrich Wüst

c/o STATION URBANER KULTUREN, Auerbacher Ring 41, 12619 Berlin (Eingang Kastanienboulevard, neben Lebenshilfe e.V.)
13 SEP—21 NOV 2020
Do, Sa 15—19 Uhr
Eröffnung 12 SEP, 16—20 Uhr

Vor über zwanzig Jahren organisierte Ulrich Domröse (heute Kurator für Fotografie an der Berlinischen Galerie) die Ausstellung ›Peripherie als Ort—Das Hellersdorf-Projekt‹, die erstmals in der nGbK in Kreuzberg gezeigt wurde. Nun präsentiert die nGbK noch einmal zwei der damals gezeigten Fotoserien—die Stadtaufnahmen von Ulrich Wüst sowie die Jugendlichen-Porträts von Helga Paris—in ihrer Zweigstelle station urbaner kulturen, in Hellersdorf. Die Arbeiten sollen erneut dem Publikum vorgestellt und diskutiert werden. Hinzu kommen ergänzende Werke beider Fotograf*innen.

Ulrich Domröse lud für die Ausstellung 1999 mit Helga Paris und Ulrich Wüst (sowie Jens Rötzsch und Max Baumann) hochkarätige Künstler*innen ein, um die Großsiedlungen von Hellersdorf zu erkunden und ihre Beobachtungen zu fotografischen Serien zu entwickeln. Das Projekt kam auf Initiative der Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf zustande.

Die Friktionen zwischen dem Hellersdorf-Projekt 1999 und dem Heute sollen nun als Revision in der station urbaner kulturen zum Thema gemacht werden: Wie hat sich das Quartier seither weiterentwickelt, welche Beziehungen bestehen zwischen Mitte und Pampa, und was machen die damaligen Akteur*innen heute? Nicht zuletzt werden die Fotoserien in einen künstlerischen Werkkontext gestellt.

nGbK-Projektgruppe ›station urbaner kulturen‹: Jochen Becker, Fabian Bovens, Eva Hertzsch, Margarete Kiss, Constanze Musterer, Adam Page. Mitarbeit: Jana Müller. Finanziert mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
 



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