Kalender

  • 9 SEP , 12:00h - 19:00h
  • 10 SEP , 12:00h - 19:00h
  • 11 SEP , 12:00h - 19:00h
  • 12 SEP , 12:00h - 19:00h
  • 13 SEP , 12:00h - 19:00h

Rosemary Mayer in ihrem Studio, 1975, New York. Courtesy the Estate of Rosemary Mayer, New York
Rosemary Mayer, Hroswitha, 1972-73, Flanell, Rayon, Nylonnetz, Glasfaser-Rayon, Band, Farbstoffe, Holz und Acrylfarbe, 295 × 175 × 30 cm. Courtesy the Estate of Rosemary Mayer, New York
Rosemary Mayer, De Medici, 1972, Bundstift und Graphit auf Papier, 43,1 × 35,5 cm. Courtesy the Estate of Rosemary Mayer, New York, Photo: Trevor Lloyd

Ausstellung
SHORTLIST VBKI-PREIS CHERTLÜDDE

Rosemary Mayer. Rods Bent Into Bows

4 SEP—31 OKT 2020
Di—Sa 12—18 Uhr
Sonderöffnungszeiten Berlin Art Week 9—13 SEP, 12—19 Uhr
Eröffnung 4 SEP, 18—21 Uhr

Als Künstlerin, Schriftstellerin und Vertreterin künstlerischer feministischer Diskurse, etablierte sich Rosemary Mayer (1943—2014) seit dem Ende der Sechziger Jahre über die 1970er und bis in die 1980er hinein zu einer bedeutenden Protagonistin der New Yorker Kunstszene. Mayer war sehr aktiv in einem engen Netzwerk von Künstler*innen, Wissenschaftler*innen sowie Galerist*innen, darunter Adrian Piper, ihre Schwester und Lyrikerin Bernadette Mayer, ihr ehemaliger Lebensgefährte und Künstler Vito Acconco, der Künstler Ree Morton, die Kunstkritikerin Lucy Lippard, sowie viel andere. In ihren Tagebüchern, denen sie sich ihr Leben lang widmete, legt sie Zeugnis von den zum Teil komplexen und komplizierten Beziehungen innerhalb ihrer Bande ab. Darüber hinaus beinhalten ihre persönlichen Aufzeichnungen eine Vielzahl von Zeichnungen sowie Skizzen für ihre Kunstwerke. Im Jahr 1972 gründete Mayer gemeinsam mit neunzehn anderen Künstler*innen die A.I.R Gallery in der Wooster Street in Manhattan: die erste gemeinnützige, von Künstler*innen und ausschließlich für Künstler*innen geführte Galerie in den Vereinigten Staaten. Bei der A.I.R Gallery wurde weniger eine ästhetische Bewegung angestrebt, sondern viel mehr etablierte sie sich zu einer Plattform für eine diverse Reichweite künstlerischer Prozesse, Inhalte und Stimmen. Mayer war Teil der Eröffnungsausstellung neben weiteren Galeriemitgliedern, darunter auch Nancy Spero und Judith Bernstein. Obwohl Rosemary Mayer insbesondere für ihre wellenhaften Textilskulpturen bekannt ist, erstreckt sich ihr Oeuvre weit über die Signatur eingefärbter und drapierter Stoffe hinaus—stellte diese Schaffensphase doch eher eine kritische Phase ihrer gesamten künstlerischen Praxis dar. Mayers Arbeiten wurden in einer Vielzahl alternativer Art Spaces in New York gezeigt, darunter The Clocktower, Sculpture Center und Franklin Furnace. Diese Ausstellung wurde in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Estate of Rosemary Mayer, New York organisiert.
 



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