COLLECTION REGARD

Der Begriff Regard (frz.) bedeutet so viel wie ›der Blick‹oder ›die Aufmerksamkeit‹. Wie der Name der Collection Regard, so auch ihre Zielsetzung: die Sammlung nimmt fotografische Werke und Fotokünstler*innen in den Blick, die Aufmerksamkeit verdienen und möchte der interessierten Öffentlichkeit Entdeckungen oder Wiederentdeckungen ermöglichen. Das umfangreiche Oeuvre von Hein Gorny (1904—1967) nimmt in der Collection Regard insofern eine Sonderstellung ein, da Marc Barbey auch mit der Nachlassverwaltung betraut ist, einer Verantwortung, die neben der Archivierung und Aufbewahrung darin besteht, das noch weitgehend unbekannte Werk Hein Gornys der Öffentlichkeit zugänglich machen und dazu beizutragen, dass Hein Gorny als der großartige Fotograf wahrgenommen wird, der er ist. Seit 2011 gab es eine Reihe kuratierter Einzelausstellungen bisher noch unbekannter Werkzyklen der Fotograf*innen Hein Gorny, Hans-Martin Sewcz, Manfred Paul, Ulrich Wüst, Peter Thomann, Siebrand Rehberg, Rainer König, Thomas Sandberg, Christian Schulz, Barbara Wolff, Margret Hoppe, Amin El Dib, Patrick Tourneboeuf und Anno Wilms jeweils ausstellungsbegleitende Publikationen und umfassende Pressearbeit. Darüber hinaus finden regelmäßig fotografische Salons (Salon Photographique) in Form von Buchpräsentationen, Filmabende oder Künstlergespräche statt, um Fotograf*innen, Institutionen, Kurator*innen und fotobegeisterten Einzelpersonen den Rahmen zu bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Limitierte Editionen und Verkäufe besonderer Werke der Sammlung an Institutionen und Privatsammler*innen gehören ebenfalls zum Aufgabenspektrum der Sammlung. Außerdem bemüht sich die Sammlung, die in der Collection Regard produzierten Ausstellungen an Institutionen im In- und Ausland zu vermitteln, um so den Bekanntheitsgrad der gezeigten Künstler*innen zu erhöhen und so den Fotografischen Diskurs zu erweitern.

Mit ihrem Wirken nimmt die Collection Regard bewusst eine Position zwischen Galerie und Museum ein. Die Räume der Collection Regard befinden sich in Berlin-Mitte und verbreiten im Gegensatz zum klassischen ›white cube‹ eine eher wohnliche Atmosphäre. Die Sammlung die sich auch als ›Salon‹ versteht, möchte einen persönlich-privaten Zugang zu den Photographien schaffen und die Möglichkeit bieten, sich mit dem Sammler und mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Steinstraße 12
10119 Berlin

collectionregard.com

ÖFFNUNGSZEITEN
Sonderöffnungszeiten zur Berlin Art Week
10—12 SEP 15—18.30 Uhr 

EINTRITT
Freier Eintritt

ANFAHRT
S Hackescher Markt, U Weinmeisterstrasse, U Rosa-Luxemburg-Platz

BARRIEREFREIHEIT
Nein
 

© Collection Regard

Termine