Wilhelm Hallen

Die denkmalgeschützte Architektur mit Charme und Charakter bietet in vielzähligen Hallen großzügige Loft-Räume sowie kleinere Studios in einem ehemaligen Direktorenhaus. Die dekorativen roten Backsteinfassaden und Schmiedearbeiten tragen mehrere Reihen imposanter Spitzgiebel, welche Hinweise auf die Geschichte der Gebäude geben. Unter den ersten Mieter*innen befindet sich die kanadische Designmanufaktur Bocci. Das ge- samte Gebäude wurde vom Pankower Meisterzimmerer Christian Friedrich Malingriaux gebaut und gestaltet, der zwischen 1898 und 1918 an dem Projekt arbeitete, ab 1902 dann gemeinsam mit dem Architekten Hermann Streubel. Die Gießereihallen wurden im Verlauf der Zeit weitgehend unverändert belassen, mit einigen wenigen Anpassungen, die in den 1950er Jahren erfolgten, wie der nachträglichen Erbauung eines Portierhäuschens. Seit die Werke 2014 schlossen blieb die Struktur der Gebäude unverändert. Immer noch fällt Tageslicht durch die rußgefärbten Glasscheiben der Gießerei, so wie es auch zu Zeiten von Malingriaux der Fall gewesen wäre—vor etwa einhundert Jahren.

Kopenhagener Straße 60
13407 Berlin

 

WILHELM  HALLEN
Intervention K60
 
alexander levy, BQ, ChertLüdde, Klemm’s, Kraupa-Tuskany Zeidler, Plan B, PSM

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